Jugendschutz-irrsinn vor dem Scheitern

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Jugendschutz-irrsinn vor dem Scheitern

Neuer Beitragvon Donaldd » Mi 15. Dez 2010, 15:06

der letzte versuch, die freiheiten im internet zu beschneiden, steht vor dem aus.

wird nicht zustimmen. Damit entfällt auch die Arie einer Selbsteinstufung


Bei solchen seltsamen Gesetzeswerken wird deutlich, wie wenig sich unsere Volksvertreter eigentlich mit den wirklichen Probleme beschäftigen.

Die wirklichen Probleme im internet heißen Abzocke, Phishing und andere kriminelle Methoden. Ich zähle auch dazu Abo-Fallen für jugendliche und unbedarfte handy-Nutzer und anderer Angebote. Bisher wurden schärfere, wirklich wirksame Regelungen offenbar nicht angedacht, weil eine massive Lobby interessierter Großanbieter dies verhindert. Zu diesen Großanbietern gehören für mich u.a. die Telecom, die immer noch ihre Kundenberater per Handy durchs Land scheucht.

Dabei wäre es doch ganz einfach: Schlichte Formvorschriften würden aller Abzockerei den Wind aus den Segeln nehmen. Schriftform mit Unterschrift für alle Dauernutzungsverträge, Verbot langfristiger Kündigungsklauseln. Der internethandel wäre nicht betroffen. Da haben wir ja eine ausreichende Rücktrittsfrist.
Und wenns ans Geld der Eltern geht, dann interessieren sich unsere Volksvertreter seltsam wenig für Jugendschutz. Bei Handy-Verträgen wäre ich für sehr strengen Jugendschutz in Form eines zwingend vorgeschriebenen schriftlichen Einverständisses der Eltern.

DD
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