Aus der Praxis, für die Praxis

Alles um den Computer herum

Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Nordstern » Di 20. Jul 2010, 13:17

Ich habe mich mal gefragt, bei meinen Erfahrungen im Tauschring,
ob ich nicht ein paar einfache Dinge für den PC Alltag aufschreiben sollte.
Das wird kein PC-Kurs.
Auch keine Oberlehrer-Aufsatzreihe.
Aber vielleicht ein paar Hinweise, mit denen sich viel Arbeit sparen lassen könnte,
wenn es einem doch nur einer gesagt hätte.
Ich kenne ja nicht den Wissensstand der User hier.
Ich würde auch nicht für die Fachleute schreiben.

Aber für die DAU´s (haben wir ja gar nicht :plink )
oder wer von sich glaubt, doch mal zu lesen.

Bevor ich nerve würde ich nur gerne kurze Statements hören, ob das ok ist.
Themen könnten sein:

Mein Rechner bleibt dunkel.
Mein Rechner macht blaue Schirme.
Ich habe mein Windows neu installiert, aber das Mailfach will nicht.
Sicherung, watt´n das?

Usw, usw.

Ich denke mir, noch ist XP die Grundlage , oder ?
Auch das wäre gut zu wissen.

Es soll also nicht alle zukünftigen Probleme vorab lösen,
nur ein wenig vermitteln, was man mal wissen oder sichern sollte,
um es späteren Helfern einfacher zu machen.

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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Donaldd » Di 20. Jul 2010, 15:42

grinse zu blauenschirmen... wo doch selbst Fachleute das Blauschirmchinesisch von ms oft zu hoch ist und allenfalls Vermutung rechtfertigt :mrgreen:

ich bin übrigens auf Win 7 professional umgestiegen. Vista hab ich übersprungen. Als Umstiegstip xp/win7 sage ich nur eins: Bitte alle daten mit einem win7 kompatiblen sicherungsprogramm auf externe festplatte sichern. Die integration der Altdaten fuktioniert nur sehr beschränkt. Win 7 ist "nicht übel" treibt allerdings das Thema Rechtevergabe und Freigabe auf die Spitze.

mein neuestes Reparaturtool: Die hyron Boot-CD mit eigenem bootfähigen win xp prof und diversen recover/reparatur/analys tools.

Vielleicht könnte man hier eine Rubrik für spez downloads einrichten (spezielle gruppe mit paßwort und downloadordner)


DD
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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Ladigue » Di 20. Jul 2010, 16:21

Mich würde mal interessieren, wie das geht, was die Leute einmal im Monat tun sollen: das irgendwo in Zwischenablagen, caches oder gl. gespeicherte Zeug, oder was es sonst halt alles gibt.

Ja, hier ist ein DAU. Manchmal erleldigt das jemand für mich, aber immer seltener. Und ich beobachte dann nur, wie die Kiste immer langsamer wird. Obowhl es vermutlich nicht direkt damit zu tun hat, bilde ich mir ein, dass mein Internet-Zugang (Firefox) auch länger auf sich warten lässt. 3 Minuten ist der Durchschnitt, bis die Startseite aufgeht.

Aber bitte Step by step, und so step, wie es stepper nicht geht. Kann sein, dass ich sogar einige dieser komischen Sachen, die sich tools nennen, auf dem Bildschirm als Ikonen verewigt bekommen habe.
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Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Nordstern » Di 20. Jul 2010, 17:08

Klasse, da habe ich ja gleich die volle Bandbreite,
wonach ich mich in etwa ausrichten muß,
was die UserInnen gerne wissen wollen.

Mit den Tools, ja das ist ein heißes Eisen.
Ich bin kein Fan von Wundermitteln, benutze
aber natürlich schon Tools, welche ich aber behutsam einsetze.

Und was man einmal im Monat machen sollte, könnte, müßte,
ist sehr verschieden.

Sicherung von Daten und System wäre da das Thema.

Vielleicht fange ich damit mal an, weil es einleuchtend ist.
Und auch wenn es nicht chronologisch ist, weil ich dabei voraussetze,
daß ein System virenfrei und halbwegs aufgeräumt ist.
Vielleicht sogar defragmentiert, obwohl darüber die Meinungen auch auseinandergehen.

Ich werde das denn mal in den nächsten Tagen angehen,
an meinem Beispiel, wie ich es mache.
Da kann ich immer sagen, es muß ja nicht so gemacht werden,
aber ich habe dadurch viele Probleme umgangen.

Zu wissenschaftlich wird es nicht angelegt, dann versteht man mich nicht.
Also es ist am kleineren gemeinsamen Nenner ausgerichtet,
wofür ich die Fortgeschrittenen und Fachleute um Verständnis bitte.

Also zuerst dann mal morgen meine Auffassung von Datensicherung .
Ich überlege noch, ob ich hier im Thread bleiben soll und immer das Thema für den Beitrag oben wechsle
oder ob es angenehmer ist, ein neues Thema zu schreiben.
Lang werden die Abhandlungen nicht, weil ich weiß, daß es dann schwer verständlich ist.

Aber es könnte schon die eine oder andere Frage geben, die dann auch beantwortet wird.
Ich richte mich da nach den Lesern.

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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Donaldd » Di 20. Jul 2010, 17:41

auf jedenfall sollte man allen usern dringend empfehlen, eine bootfähiges medium zur wiederherstellung des PC bereitzuhalten.
@Nordstern

vielleicht gibts du mal Hinweise, wie man sowas erstellt.
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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Nordstern » Di 20. Jul 2010, 17:50

Genau, das wäre ein weiterer Teil der Datensicherung.
Neben den persönlichen Daten die Systemsicherung, mit Offline-Medium.
Also eine CD, mit der man alles zurückspielt, wenn nichts mehr geht.
Das kommt aber beides zusammen, weil es auch unterschiedliche Systeme sind.
Bis Vista home nehme ich Paragon Drive Backup.
Ab Vista Business nehme ich die windowseigene Sicherung und als Rücksicherungsmedium
eine Kopie der Installations-CD.
Das sind meine bevorzugten Mittel.

Es setzt aber voraus, daß man eine Festplatte mit Systempartition und Datenpartition hat,
oder wenigstens eine externe Festplatte, wenn Laufwerk C: auch gleich die ganze Festplatte ist.

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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon fritz_the_cat » Di 20. Jul 2010, 19:34

Hallo nordstern,
ich bin auf der Suche nach einer CD, von der ich meinen Rechner starten kann, ins Internet gehen kann und der meinen Rechner auf Viren überprüft. Habe es mit der Recovery-DVD von avira probiert, (von der avira-Seite heruntergeladen und dann selbst gebrannt), sie ins LW gelegt, ich wurde übers Menü gefragt (also wird die DVD erkannt), ob ich von der CD oder von der Festplatte starten will, und wenn ich von der DVD starten wollte, hing oben links der Linux-Pinguin und war verfroren. Muß ich im Bootsektor das DVD-LW als Startlaufwerk wechseln?
Und: wenn solch eine Recovery-DVD existiert, gibt es das auch in deutsch?
Habe mich schlau gemacht, aber ob ich mir die UBCD zutraue? (ultimate boot-CD) Gibt es gerade jetzt in einer Computerzeitschrift eine DVD-Beilage, die mir schmecken könnte?

Viele Grüße,
Fritz
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(Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)
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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Nordstern » Di 20. Jul 2010, 21:53

Hallo Fritz,

Die Bootreihenfolge wird im Bios des PC´s festgelegt.
Früher meist Diskette, CD, Festplatte.
Heutzutage aber auch andere Laufwerke und LAN.

Im MBR (Master-Boot Record) der Festplatte wird nur eingetragen, was auf der Festplatte drauf ist.
Standard war vier Partitionen .
Mit Boot-Manager kann man es aber umgehen.

Ich habe früher auch mit solchen CD´s herumhantiert.
Mit Tools drauf. Teils auf Linux-Basis.
Es gibt ja auch Live-CD´s von Linux.

Ich habe für mich aber eine andere Lösung gefunden.
Ich habe Wechselrahmen und kann fünf Festplatten (IDE und SATA) gleichzeitig eingesetzt haben.
Einschalten geht am Rahmen.
Da sind derzeit drei Systeme installiert.
Zwei kommen noch hinzu (Linux).
Weitere könnte ich einsetzen.
Ich habe ein System, mit dem ich andere repariere oder scanne, wenn notwendig.
Ich setze auf Systemsicherung.
Einmal im Monat wird alles, was wichtig ist, gesichert.
Der Aufwand ist gering, wenn man es organisiert.
Wenn mein Office-System über den Jordan ist, spiele ich es sofort zurück.
Der Updateaufwand ist minimal.
Ich könnte auch ein Raid-System daraus machen.
Ist aber nicht nötig.
Da ich gelegentlich auch herumspiele, ist mein Banking und Office System
schon platt gewesen.
Aber nur kurzzeitig.
In Tagesfrist läuft es wieder.
Nahziel ist, Internet über Linux. Die Systeme sind so gut, daß man es heutzutage ohne Klimmzüge einrichten kann.
Inzwischen beherrschen Linux und Suse meine Grafik.
Was will ich mehr.

Mit CD´s wurstele ich nicht mehr herum.
Ich habe nur die Notfallmedien für Paragon und eine Windows98 Start-CD.

Im Tauschring machen sie nicht, was sie sollen.
Weder Logbuch, noch Sicherung, noch Updates.
Jetzt mache ich überall Teamviewer drauf, damit die Updates und Sicherungen endlich gemacht werden.
Hier von mir aus.
Und wer dann wieder Unfug macht, wird übers Knie gelegt. 8-E
Dann klappt es wenigstens.
Trotz aller Unkenrufe und Haiwarnungen,
mein Markenzeichen ist und bleibt die die Vertrauensbasis, schon seit Jahren.
Und die stimmt, das kann man gerne undercover überprüfen.
Solche Programme gibt es ja inzwischen, wie ich gelesen habe.
Der Schrauber um die Ecke weiß alles.
Ich nicht, weil ich es nicht will.

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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon fritz_the_cat » Mi 21. Jul 2010, 07:42

Nordstern hat geschrieben:Ich habe für mich aber eine andere Lösung gefunden.
Ich habe Wechselrahmen und kann fünf Festplatten (IDE und SATA) gleichzeitig eingesetzt haben.
Einschalten geht am Rahmen.
Da sind derzeit drei Systeme installiert.
Zwei kommen noch hinzu (Linux).
Weitere könnte ich einsetzen.
nordstern

Hallo nordstern,
das ist schon sehr technisch, wer hat schon Wechselrahmen, wer weiß, welche Schnittstellen die FP hat?
An einem Rechner habe ich auch diese Wechselrahmen mit SCSI-Anschluß, als Betriebssystem noch OS2. Ohne Internetverbindung, nur zum Arbeiten. Da habe ich auch keine Viren drauf. Aber das hilft mir hier in der Internetwelt nicht weiter.
Einfache Lösungen sind gefragt.


Viele Grüße,
Fritz
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Re: Aus der Praxis, für die Praxis

Neuer Beitragvon Nordstern » Mi 21. Jul 2010, 08:24

Hallo Fritz,
Wir kommen zwar etwas seitwärts vom Grundthema weg,
aber wenn man sich einmal klar wird, daß es heute entweder IDE oder SATA
Festplatten gibt (Parallele/ breites Kabel, Serielle/schmales Kabel)
dann wird es ganz einfach.
Es muß ja nicht gleich so groß angelegt sein, wie bei mir.
Ich brauche ja verschiedene Systeme, weil nicht alle Fragen zu XP gestellt werden.
Und das große Servergehäuse war das billigste und stabilste Gehäuse.

Ein herkömmliches Gehäuse, zwei Einschubrahmen für 7,95 Euro.
Fertig ist der Lack.

Gut, reinsehen müßte man in den Rechner.
Ich habe einen Bekannten, der begann vor sechs Jahren mit dem PC.
Der arbeitet nur mit Linux.
Wir haben gemeinsam seinen PC gebaut und gleich Wechselrahmen verwendet.
Da ist nicht viel dran zu tun.
Wechselrahmen sind anschlußmäßig genauso wie Festplatten.
Da ist nichts anders.

Ich halte CD´s oder DVD´s nicht nur für langsamer,
sondern auch für unpraktischer.
Da ist ja ein virtuelles System unter einem realen zum Surfen noch besser.
Das hatte ich auch schon für den Tauschring auf meinem Notebook.
Basis ist Vista home premium.
Darunter dann in der virtuellen Umgebung ein Windows 2000 und ein Windows XP,
um den Damen dann immer gleich die Antworten ihrer Fragen auch zu zeigen,
wenn Treffen ist und ich Fragen beantworte oder Gewünschtes erkläre.

Ich will mal sehen, ob ich Ladigue überreden kann,
ein reales System für die Arbeit und ein virtuelles für das Internet anzulegen. :shock:
Ich würde dann berichten. :P
War nur Spaß, aber mit etwas ernsthaftem Hintergrund. ;)

Einziger Nachteil, den ich hatte, USB-Geräte wurden nicht erkannt,
weil alles virtuell ist, sogar die Grafikkarte :P .
Aber in das Internet kommt man gut.
Inzwischen mag es mit USB besser geworden sein, was die externen Anschlüsse betrifft.
Damit habe ich mich nicht wieder befaßt.

Wechselrahmen sind aber eine Möglichkeit der Datensicherung insgesamt.
Du könntest per Paragon Notfall-CD schlicht und einfach Dein System duplizieren und die Sicherung in den Schrank legen.
Vier Einschubplätze hast Du ja meistens im Gehäuse.
Ein DVD-Brenner, da bleiben noch drei freie Plätze.
Und der Preis von 7,95 Euro ist doch niedrig.

Ich habe inzwischen für beide Plattentypen den gleichen Rahmentyp mit Schalter gefunden.
Mir fehlte lange Zeit der gleiche Rahmen für SATA-Platten.
Zwischenzeitlich hatte ich eine eigene Schalterlösung gebaut.
Das ist nun aber fernab von Ottilie-Normalverbraucherin.
Aber die herkömmlichen Wechselrahmen kann jeder einbauen.

Ich habe ja schon etwas Erfahrung, wie man Anleitungen gibt, telefonisch oder schriftlich.
Bisher hat es immer geklappt.
Sei es eine Speichererweiterung, einen Prozessorlüfter einsetzen, diverse Fragen, wo was nachzusehen war,
Fehlersuche usw. usw.
Oder etwas heikle Operationen an der Festplatte mit Paragon Disk Tools.
Das geht alles, dauert aber seine Zeit, weil man jeden Schritt erklärt und bestätigt.

Damit soll es gut sein, sonst vergraule ich mir die Kundschaft 8-E .

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