Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon Ruth » Mo 25. Jul 2011, 10:27

Im Gegensatz zu anderweitig geführten Diskussionen, bei denen immer wieder persönliches Wohlbefinden oder Hervortun im Vordergrund stehen, nachstehend ein Blick nach Israel, (zitiert aus Nachrichten aus Israel von heute), der von allgemein positiven medizinischen Erfolgen zeugt.

Klotho gegen Krebs
Das Protein Klotho hindert die Weiterentwicklung des Bauchspeicheldrüse-Tumor und verkleinert ihn sogar. Dies fanden Forscher des Sheba Medical Center in Tel Hashomer unter Leitung von Dr. Ido Wolf heraus. (Ha'aretz)



Ein Diamant im Bauch
Das Implantat "Diamond" von MetaCure führt zu Gewichtsreduktion und verbessert Blutzucker- und Fettwerte bei Typ-II Diabetes. Es wird in einer minimal invasiven Methode am äußeren Magenmuskel angebracht, wo es die Kontraktionen des Muskels und die Freilassung von Hormonen des gastrointenstinalen Systems fördert. So soll ein frühzeitiges Sättigungsgefühl erreicht werden. Nach
erfolgreichen klinischen Studien erhielt das Gerät bereits das Qualitätssiegel der EU. Nun soll eine groß angelegte Studie in den USA zur Zulassung durch die FDA führen. (Israel21c)
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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon woelfi » Di 26. Jul 2011, 06:47

Hallo Ruth, Bild
die Medizin macht Fortschritte. Ob die tatsächlich immer gut sind, sei einmal dahingestellt. Bild Zum Beispiel Klotho. Ein Defekt in diesem Gen führt zu einem Syndrom, das dem menschlichen Altern ähnelt. Die betroffenen Tiere haben eine verminderte Lebenserwartung, sind unfruchtbar und entwickeln typische Alterskrankheiten wie Arteriosklerose, Hautatrophie, Osteoporose und Lungenemphysem.
Quelle Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/Klotho_(Protein)
Ein komplexes Thema.

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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon Ruth » Mi 27. Jul 2011, 19:02

Woelfi, sicher sind Meldungen auf medizinischem wie technischen Gebiet umstritten. Das war schon bei Penizillin so. Zugegeben: mich begeistern die Erfolge und Ergebnisse, die an israelischen Universitäten und Instituten erzielt werden - auch oder besonders weil in den westlichen Medien oft sehr wenig darüber zu erfahren ist. Dies betrifft auch den dortigen Einsatz auf huminatärem Gebiet.
Vielleicht finden entsprechende Nachrichten infolge der die Mediengrenzen fast sprengenden Berichte über Sternchen, Homoehen oder sonstige Flachheiten keinen Platz mehr und damit auch zu wenig Beachtung - ich jedenfalls werde mich noch mehr um derartige Publikationen kümmern und - falls ich es für wichtig erachte - auch darüber sprechen bzw. schreiben.
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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon angel » Mi 27. Jul 2011, 21:08

bei solchen Presseberichten und Internetartikeln auf scheinbar neutralen seiten bin ich immer ein bissel vorsichtig ... einfach weil die Pharmakonzerne weltweit ganze Hundertschaften von Werbetextern darauf ansetzen, ihre Produkte redaktionell gut darzustellen. In deutschen Ärztezeitungen (auch nicht im Fachteil, auf den ich dank meines Bruders schon mal zugreifen darf) ist nichts zu finden...hm. ausser diesen 2 Artikeln ..

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... 1238944159


http://www.aerztezeitung.de/medizin/fac ... 1238944159
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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon woelfi » Do 28. Jul 2011, 06:56

Hallo Ruth, angel,
@ Ruth, ich wollte auf keinen Fall die medizinische Forschung in Frage stellen. Bild Sie hat aber eben auch ihre Schattenseiten. Da spielen dann oft wirtschaftliche Aspekte oder nur eine sehr oberflächliche Forschung mit. (Contergan) Ich finde es auch gut, wenn man sich wie du, um solche Dinge kümmert. Bild

@ angel, es ist schon „ein Kreuz“ mit den Pharmakonzernen. Wir bekommen da sicherlich nur sehr wenig mit. Was da alles hinter den Kulissen läuft, muss wohl ziemlich schlimm sein. Danke für die Links.

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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon angel » Do 28. Jul 2011, 10:00

...von den niedergelassenen Ärzten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis weiss ich, dass die Nachfrage nach bestimmten Medikamenten immer dann besonders gross ist, wenn gwziwlt vin ihnen in der Yellowpress usw berichtet wurde, und genau darauf zielt es ja auch ab - das sind keine gleich erkennbaren Werbungen, da werden eben Leserbriefe fingiert in denen angeblich Betroffene irgend ein neues Mittel hochjubeln und der "Redaktionsarzt" bestätigt das dann auch noch .. die Zeitungen werden dafür gut bezahlt -

In der gibt es dazu einen lesenswerten Artikel, auch wenn er von 2006 ist ...

ziemlich neutral ist da die die nicht einmal mit Pharmaanzeigen finanziert wird...
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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon Ruth » Do 28. Jul 2011, 11:11

Meine Infos stammen direkt aus Israel (war auch angegeben). Dass in hiesigen Fachblättern über israelische Erfolge oder Studien wenig zu lesen ist, beweist doch nur meine Feststellung diesbezglicher westmedialer Unterdrückung, wie sie ebenfalls auf politischer Ebene besteht.

OK, werde niemanden mehr belästigen und hoffe, dass keiner auf entsprechende Medikamente angewiesen ist. Falken sind doch viel interessanter!

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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon angel » Do 28. Jul 2011, 13:10

aber nein, liebe Ruth .... ich denke, dass Du das überbewertest - wenn doch diese Erkenntnisse, von denen Du schreibst, erst in der Prüf- und Zulassungsphase sind, wird es doch erfahrungsgemäß noch lange dauern, bis auch Studien hier in D vorgenommen werden - sprich: "an freiwilligen Versuchskaninchen" - und es ist doch eher positiv zu werten, wenn nicht vor einem eindeutigen Ergebnis soviel darüber berichtet wird und vielleicht Hoffnungen schürt, die sich dann nicht erfüllen...?

Die medizinische Forschung in Israel gehört zu den führenden weltweit - und wer sich da für bestimmte Themen interessiert, der wird auch immer wieder auf Israel stossen ...
naja und so neu war Dein Bericht doch aber auch nicht (stammt von 2009) - und was soll man als Laie schon groß sagen, wenn man von der Krankheit nicht selbst betroffen ist, liebe Ruth. Das zu diskutieren - fachlich - ist hier so speziell doch gar nicht möglich ... zumal wir doch alle keine "Akademiker" sind :-)

Ich kann aber berichten, dass ein guter Freund von mir, der an schwerer MS leidet und nur noch seinen Kopf bewegen und sprechen kann. Er ist Wissenschaftler und arbeitet immer noch und seit kurzem hat er einen neuartigen Rollstuhl, der in Israel entwickelt wurde, er kann ihn durch unterschiedliches schniefen lenken und bewegen - hier hab ich mal was dazu gefunden

http://www.aerztezeitung.de/panorama/ar ... 1365119984
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Re: Blick über den Tellerrand

Neuer Beitragvon Ruth » Do 28. Jul 2011, 18:34

ok, angel,ich habe keine Probleme und wenn es anders wäre, müssten sie nicht hier diskutiert werden.
Zudem habe ich seelisch und nervlich an den heutigen nicht öffentlichen Meldungen aus Israel gerade genug.
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