Cyber-War gegen Wikileaks

Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Donaldd » Sa 4. Dez 2010, 12:49

Der Cyber-War gegen Wikileaks nimmt groteske Formen an. Was die Inhalte von Wikileaks anbelangt, so wird das ganze eher kritisch gesehen, so auch ziehmlich einhellig (wenn auch unmaßgeblich) bei uns hier. Aber was US-Behörden und Firmen im internet veranstalten, um WIKILEAKS mundtot zu machen, das übersteigt bezüglich Internetzensur die übelsten Machenschaften totalitärer Regime wie China und Iran. So rechtfertigt sich die Existenz von WIKILEAKS im Nachhinnein, zerrt sie da doch die Maske vom Gesicht einer US-Regierung, die angeblich demokratischen Grundsätzen verbunden ist. Wohl gemerkt: Nicht WIKILEAKS begeht den Geheimnisverrat sondern Maulwürfe und Hacker, die die Daten aus den diletantisch primitiv gesichterten Netzwerke der US-Regierung preisgeben.

Wie albern und dumm ist man eigentlich in der US-Administration? Jeder weiß, daß solche Daten, wenn sie denn einmal im Netz sind, nicht mehr zurückgeholt werden können. Auch den Zugang kann man nicht wirklich sperren, dafür gibt es zu viele Möglichkeiten. Notfalls kann man eine feste ip auch ohne DNS, dh ohne namensserver, erreichen. So operiert offenbar WIKILEAKS jetzt, weiter erreichbar u.a. unter
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http://wikileaks.de
. Oben im Browser erscheint nach Aufruf dieser Seite dann die IP-Adresse:
Code: Alles auswählen
http://213.251.145.96/


Diese sinnlosen Zensurversuche zeichnen ein trübes Bild vom Demokratieverständnis der US-Administration. Man arbeitet teilweise mit offener Erpressung. Eigentlich müßte zB. AMAZON, die wohl auch große Datenbestände gelagert hatten, Strafanzeige wegen Nötigung und Erpressung stellen.

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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Benny » Sa 4. Dez 2010, 13:21

Haben die Menschen keine anderen Probleme als Wikileaks?
Interessiert mich überhaupt nicht was die veröffentlichen.

Gruß
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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Donaldd » Sa 4. Dez 2010, 16:06

benny, ich zitiere nochmal aus meinem beitrag:


Was die Inhalte von Wikileaks anbelangt, so wird das ganze eher kritisch gesehen, so auch ziehmlich einhellig (wenn auch unmaßgeblich) bei uns hier.


Mein Beitrag hat nur allenfalls in dritter Linie mit Wikileaks zu tun. Eigentlich eher garnichts. WL ist da nur das Fallbeispiel.

Es geht darum, wie in einem Staat, der höchste demokratische Ansprüche an den Rest der Welt stellt, mit den Bürger- und Presserechten im Internet umgeht, wenn die Inhalte politisch nicht genehm sind.

Ich erinnere naochmals daran, wie man sich aufgepustet hat, als die Chinesen während der olympischen Spiele den freien Internet Zugang für die Bevölkerung massiv behindert hat. Das Gleiche gilt für den Iran.

Dabei schreckt man seitens der US-Administration auch nicht vor erpresserischen Methoden zurück, um Privatfirmen (Hoster und Provider) einzuschüchtern. Würden sie das ganze so gelassen wie benny sehen, wäre doch alles in Ordnung.

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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Donaldd » Mo 6. Dez 2010, 11:11

nun doch noch mal wikileaks.

Die Büchse der Pandora wurde geöffnet. Und wie nicht anders zu erwarten: Das Imperium schlägt zurück.... Über 200 Spiegeladressen gibt es schon.
Mir war klar, daß sich die US Administration ein zweites Mal lächerlich macht bei dem Versuch, WL mundtot zu machen. So rechtfertigen sich die WL Aktionen im Nachhinein von selbst.

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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Benny » Mo 6. Dez 2010, 11:38

Müssen die Dreck am Stecken haben! Gelassenheit sieht anders aus.
Dem normalen Bürger sollte doch klar sein dass wir nur belogen und betrogen werden, dafür braucht es kein Wikileaks.
Ein altes Sprichwort" Getroffene Hunde bellen"
Ich warte nur auf heikle Veröffentlichungen aus dem süddeutschen Raum. :knall

Gruß
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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Nordstern » Mo 6. Dez 2010, 11:53

Na, Benny,

Dann mach doch mal das Leaky zu Wiki..... :glubsch:

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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon angel » Mo 6. Dez 2010, 16:47

Also dieses Hochjubeln und diese Verehrung von Wikileaks und seinem Gründer aus ganz bestimmten Kreisen finde ich offen gesagt zum Kotzen und ich amüsier mich wie Bolle, wie da einerseits über Veröffentlichung für jedermann gejubelt wird und sich dann auf der anderen Seite über eine veröffentlichte PN - ohne Angabe des Absenders - so dermassen echauffiert ... was würden die Jubler wohl davon halten, wenn plötzlich all ihre privaten Mitteilungen und Telefonate, in denen Gelästert oder scheinbare "Geheimnisse" weitergegeben werden? Boach ........ :kri :KI

Aber wieder zum Thema.. hat jemand auf Phoenix den gesehen?

Steht auf Youtube in 4 Teilen ....
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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Benny » Mo 6. Dez 2010, 17:29

Ja Angel, so sind die Fähnchen die sich mit dem Wind drehen.
Einfach nur zum kotzen.

Gruß
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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon Donaldd » Mo 6. Dez 2010, 22:04

Mein Thema Cyber-War gegen WL beschäftigt sich grundsätzlich nicht mit den WL-Inhalten, sondern mit der seltsamen Correctness mit der plötzlich die US-Administration das Thema illegale Aktivitäten im Netz behandelt.

Während also unzählige user Monopolisten,Abzockern und Kriminellen fast schutzlos ausgeliefert sind, weil es ja angeblich nicht möglich ist soetwas zu kontrollieren, entdeckt man im eigenen Interesse plötzliche das Thema illegaler Aktivitäten und ist schwuppdi wupp dabei alle möglichen privaten Provider und Hoster unter massiven Druck zu setzen.

Eine seltsame Moral, wenn es plötzlich um die eigenen Interessen geht und nicht um wirtschaftliche Interessen der Globalplayer.
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Re: Cyber-War gegen Wikileaks

Neuer Beitragvon angel » Mo 6. Dez 2010, 22:26

ach naja..was soll man dazu sagen ... ich habe mich jetzt gerade sehr intensiv mit den Schweinereien der United Fruit Company (heute u.a Chiquita) beschäftigt - die Machenschaften und Brutalitäten, die da in den 20ern und 30ern des letzten Jh an den Tag gelegt wurden und die sich in allen militanten Niederprügeleien sozialistischer Regierungen Süd- und M ittelamerikas wiederfinden ... der Umgang mit Recht und Wahrheit .... das zieht sich wie ein blutiges Band durch die Geschichte, da wundert einen dieses Verwalten schon fast nicht mehr ...
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