Der kleine Unterschied

Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon angel » So 13. Feb 2011, 14:29

also ich halte das für einen der grössten Irrtum der Menschheit, Mia -
es wird uns immer eingeredet, dass Männer "schlichter gestrickt" und unkomplizierter sind als Frauen - das Gegenteil ist der Fall!
Nimm mal das Beispiel Auto: Männer brauchen da ein ganzes Cockpit vorne in der Konsole! Nur wer möglichst viele Knöppe in seinem Auto hat, ist wirklich glücklich.
Frauen sehen ein Auto mehr als Gebrauchsgegenstand - es muss einen von A nach B bringen, sollte bequem sein, es sollte nicht reinregnen und unterwegs nicht stehen bleiben, ohne das Frau es will.

Auch sind Frauen , wenn es drauf ankommt, mit viel mehr Ratio ausgestattet - ich nehm nur mal den Fall, daß zB der Ehepartner/die Partnerin stirbt. Frauen trauern zwar nicht weniger, aber nach meiner Erfahrung schaffen sie es viel besser und schneller , wieder vorwärts zu leben, Männer hingegen versinken oft für immer in totalem Selbstmitleid, sacken ab und kommen irgendwie nicht mehr auf den grünen Zweig - selbst wenn eine andere Frau ins Leben tritt. In meinem Beruf als Reiseleiterin gab es häufiger als man denkt auch Todesfälle. Starb der Mann, fragten die Frauen nach dem Ehering, weil "die Spanier den sonst klauen" oder wollten gleich wissen, ob sie das Geld für den Rückflug des Mannes wieder bekommen ... alle Männer, denen die Partnerin im Urlaub wegstarb, waren hilflos wie die Kinder, weinten haltlos und brauchten wirklich jeden erdenklichen Beistand...

naja und überhaupt in Beziehungskisten ...
schau Dir den Fall Kachelmann an ... dann weisst Du die Anwort :-)
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon Mia » So 13. Feb 2011, 14:43

Gibt so kleine Unwahrheiten, Ruth, die spornen Einknopfmännchen an. Ich will hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber Männer glauben alles, besonders wenn Frau dann noch Tränchen benutzt. Habe es nicht nur einmal ausprobiert. Heute jedoch muss ich sagen, dass es schon ein wenig unfair war. Damals aber habe ich mich königlich amüsiert.

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Männer sind liebenswert, nur nicht alle. Bild

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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon Mia » So 13. Feb 2011, 15:08

Naja, Angel, ich lästere gerne, denn lästern fetzt. Wollte nur die Männder hier mal aus der Reserve locken. Aber irgenwie hast Du ein ganzes Stück recht, aber dennoch habe ich auch nicht unrecht nach dem Motto: Kennste Du einen Mann, denn kennste alle.

Klar sind dann Einzelfälle irgenwie anders. Wie der Grieche, der in unserer Abteilung arbeitet, d. h. seit Juni ist er krank. Seine Freundin starb durch einen Verkehrsunfall in Griechenland. Ein vor ihr fahrender LKW verlor seine Ladung. Es waren Autoreifen. Die Ladung traf ihr Auto. Sie lag wochenlang auf der Intensivstation, aber es gab keine Hoffnung. Sie und ihr ungeborenes Baby starben. Auch in diesem Monat kommt er nicht. Für uns nicht einfach, denn wir müssen immerhin insgesamt zwei volle Planstellen mit vermehrtem Arbeitseinsatz abfedern. Jedenfalls ist er in psychiatrischer Behandlung seitdem. Werten kann ich das natürlich nicht. Er erfuhr auch erst im Krankenhaus von der Schwangerschaft der Freundin. Vielleicht wusste sie es selbst auch noch nicht.

So Kopfsachen sollen ja immer mehr werden. Vielleicht ist er auch suizidgefährdet. Man kann ja einem Menschen nur vor den Kopf sehen und nicht hinein. Mich macht nur eines stutzig. Er fliegt regelmäßig nach Griechenland. Er parkt sein Auto in einem Industriegebiet in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens. Dort wird es oft stehen gesehen - wochenlang. Ich habe Mitleid mit ihm, und ich mag ihn auch gut leiden. Trotzdem ist mir suspekt, wenn Leute, die angeblich mit ihrer Trauer nicht fertig werden, in der Welt herumreisen und das noch krankgeschrieben. Geld bekommt er ja nun schon lange keins mehr von der Firma und hat nun ein ruhendes Arbeitsverhältnis. Da kann er nun reisen so viel er will. Ich werde den Verdacht nicht los, dass er ein Schauspieler sein könnte. Muss aber nicht. Wer weiß, ob er nicht auf Erwerbsunfähigkeit spekuliert. Naja, das sind wiederum von mir Spekulationen. Und irgenwie ist es auch OT.

Mia
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon Benny » So 13. Feb 2011, 16:06

Griechenland ist seine Heimat Mia, seine Frau starb in Griechenland.
Lange Zeit lag die Freundin im Krankenhaus.
Da gibt es viel zu richten und zu erledigen. Wahrscheinlich sucht er auch Trost bei seiner Familie.

Nun lasst mal bitte noch ein paar gute Haare an den Männern, was wären wir alle ohne sie?
Kein Licht
Kein Auto
Kein PC
Kein Internet
und vieles mehr.
Die meisten Erfindungen wurden von Männern gemacht, bitte vergesst das nicht!

Ich kenne etliche Frauen die den "Stand Frau sein" ganz tief in Verruf bringen!

Trotzdem betrachte ich nicht alle Frauen als notwendiges Übel.

Fairness ist eine Tugend.
Gruß
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon fritz_the_cat » So 13. Feb 2011, 16:17

Mia hat geschrieben:... aber dennoch habe ich auch nicht unrecht nach dem Motto: Kennste Du einen Mann, denn kennste alle.
Mia
Das wäre so, als wenn jemand einen Wein probiert hat und sich über die Weine ein Urteil bildet.
Hier etwas, damit sich die Frauen aufrichten können:
http://www.buchpreis24.de/isbn/9783538072213
Wenn man sie gelassen hätte, hätten sie sicher auch noch viel mehr erfinden können. Und viele Erfindungen, von Männern gemacht, wären sicher nie fertig gestellt worden, wenn sie nicht ihre Frau(en) dahinter hätten.
Gruß Fritz
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon angel » So 13. Feb 2011, 16:42

Ja und ohne Frauen gäbe es keine Männer ...hehehehe


Man muss sich hier offenbar schwer überlegen, unter "Satire" alberne Bildchen einzustellen. Sollte ich wohl besser lassen.
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Re: Der kleine,große Unterschied

Neuer Beitragvon Benny » So 13. Feb 2011, 17:11

Gruß
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon Mia » So 13. Feb 2011, 18:43

Na. Ihr Männer, nun seid mal nicht gleich sauer. Ich wollte Euch doch nur foppen und Ihr nehmt es mehr als bierernst. Man, es war doch alles nur ein Witz.

Na, das mit unserem Griechen Spiridon natürlich nicht. Das Mädel war nicht seine Frau, sondern nur die Freundin. Er hat mir selbst einmal gesagt, dass er niemals heiraten würde. Er wohnt hier in Deutschland, sie wohnte in Athen. Sie starb und er hatte keine Rechte. Für nichts. Ihre Eltern haben alles gerichtet. Er konnte nicht mal den Haushalt auflösen. Nicht bestimmen wie die Beerdigung ablaufen soll. Er selbst ist von Kreta. Vielleicht macht er sich ja Vorwürfe, dass er sie nicht geheiratet hat. Sie wäre bei ihm in Deutschland gewesen und der Unfall wäre nicht passiert. Alles lamentieren nützt nun nichts mehr. Es ist nun mal so wie es ist. Tut mir leid für ihn, dennoch geht das Leben weiter. Wer hat nicht schon liebe Angehörige verloren? Einige Ehefrauen andere Ehemänner. Eine meiner Schwestern verlor ihren einzigen Sohn als er 13 Jahre alt war. Er kletterte gerne in Seilen herum. Er hat sich verheddert und geriet in Panik. Mehr schreibe ich nicht dazu. Eine andere verlor ihren Sohn bei einem tragischen S-Bahn-Unfall als er 18 jahre alt war.

Das Leben und der Tod sind nicht berechenbar.

Mia
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon angel » So 13. Feb 2011, 19:42

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genaaau so is datt
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Re: Der kleine Unterschied

Neuer Beitragvon Benny » So 13. Feb 2011, 20:14

Müsst ihr schlechte Erfahrungen gemacht haben! :kri :KI
Gruß
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